Schletz

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Hier mal mein erster Versuch einen Tastkopf nach DL2LTO (Webseite: Ulis Homepage mit massig Bastelkram) herzustellen. Warum? Weil mein jetziger Tastkopf vom QRP-Projekt zwar super-gut ist, jedoch zu dick, um damit an die Messpunkte zu kommen.

Alles etwas verschwommen, man kann jedoch das Prinzip sehen.

Was nicht so gut war:


  • - Ich hatte nur unflexibles RG58 (massive Seele)
  • - Mein Stift ist zu dünn, um das ganze eingepackt und abgeschirmt reinzupacken
  • - Mir fehlen noch die 4mm Büschelstecker





Hier habe ich gestern am 10.04.2016 mal den "HF-Leistungsmessvorsatz fürs Digitalvoltmeter" aus der FA 4/2016 nachgebaut. Meine Idee war, das ganze nicht in einer Blechschachtel zu verstecken, sondern schmal und schlank zu halten. Damit wollte ich dann eine Art "Aktiven Messstift" machen. Also vorne ne Nadel und ne Krokodilklemme wie bei einem HF-Tastkopf und hinten 2 Leitungen für die Spannungsversorgung und 2 Leitungen für den Anschluß ans Multimeter

Das war das erste zusammenlegen der Bauteile, um die Größe der Platine abzuschätzen. Ungefähr so groß wie eine 9V-Blockbatterie

Erster Aufbauversuch in Nahaufname
Das ganze noch etwas größer


Im Endeffekt habe ich nach einigem Nachdenken eine längliche Platine gemacht, welche wie das Vorbild in ein Kästchen passt, sich jedoch nachträglich zu einen Messstift umbauen lässt.


Man sieht, wie das Gehäuse sehr gut als Platinenhalterung während des Löten dient :) Besser als ein Platinenhalter. Die Größe kann man anhand der Batterie abschätzen.



Nun zum Endergebnis: (schrecklich!)

Man sieht das Endergebnis. Manche Rs und Cs habe ich in SMD (siehe Rückseitenbild) genommen. Der Grundaufbau ist wie beim Original mit LED und Anschalter. Als Messspitze dient eine Stopfnadel.


Hier die Platine nochmal etwas näher

Die Rückseite als Gesamtbild. Man sieht die SMD Teile und die Drahtbrücken. Die Platine war etwas alt, so dass das Löten am Anfang nicht so ging, dann nahm ich den Glasfaser-Stift und reinigte die Platine erst mal. Dadurch wird jedoch die Kupferschicht dünner!

Hier die Platine nochmal etwas näher. Man sieht, das mein Lötkolben am Anfang zu heiß eingestellt war. Es hat die dünne Kupferschicht einfach weggebrannt. Der Funktion schadet das hier nicht, jedoch dran denken, wenn vorher ne dicke, Massereiche Platine gelötet wurde, mal die Löttemperatur wieder runter zu regeln ;)

Das hier war die Quelle meiner Drahtbrücken => Die Kondensatoren waren schön in Reih- und Glied und ich knipse die dann bei bedarf ab. Das ist einfacher als sich ne Schachtel mit "Bauteil-Beinchen-Resten" als Sammlung anzulegen ;)

Anmerkungen:


  • - Die Lötstation hatte ich am Anfang zu heiß, für so eine alte Platine war 370°C besser
  • - Bei der Platine musste ich das 1mm Lötzinn nehmen, das 0,5er ist dort ungeeignet
  • - Fällt mir bestimmt wieder ein ;)