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Bau des Speaky von 09/2015 bis xx/2017

AFU Themen


Mein Weg zum Speaky mit Stolpersteinen und vielen Fotos:

Aktueller Stand 24.01.2017 (Seite 6)

Im Jahre 2015 wollte ich meinem Hobby Amateurfunk etwas mehr Aktivität widmen.

Ich überlegte, worauf ich meinen Fokus lege. Nun ist meine Frau bei den Funkertreffen oft mit dabei und hat beim letztem Bastelprojekt fleißig mit gelötet. Und das besser als ich :-) Daraufhin entschieden wir zu zweit, mehr Bastelprojekte zu machen. Da ich außer 2 Handfunkgeräten gar kein Funkgerät besitze, war ein Kurzwellen-Funkgerät das Ziel. Zur Auswahl standen mehrere Geräte: Einen K2, ein Hobo oder den Speaky. Da ich schon seit langem nichts mehr aktiv gemacht hatte, war der Speaky meine Wahl.

Pro-Gründe:
1) Er ist relativ simple aufgebaut und damit noch verständlich
2) Mit vielen konventionellen Bauteilen taste ich mich erst mal wieder an das Löten heran
3) Der Speaky wurde zuletzt aktiv wohl so 2005 gebastelt, Kinderkrankheiten sollten damit erledigt sein und sich viele Tipps im QRP-Forum http://www.qrpforum.de/ finden. Zum Beispiel Speaky Korrekturen und Modifikationen

Was mir auch noch etwas geholfen hat, war der Baubericht von DL2VER welcher hier zu finden ist.
Erst mal 2 Bilder Hier die original-Front des Speaky:
Und hier die Front von DL4DRG, welche ich ja gerne hätte.

Leider ist das Gehäuse, welches ich besorgt habe (Schubert-Gehäuse) etwas kleiner von der Front. Nämlich "nur" 192x72mm. Es benötigt jedoch 200x80mm um zu passen. Deswegen werde ich da noch etwas "schieben" und "basteln". Hier der erste Versuch, der noch nicht passt:


Nun aber zu meinen Erfahrungen: Angefangen habe ich im September 2009. Erstmal habe ich Nachgefragt, was man alles für den Speaky benötigt. Als Mindestpaket braucht man: Speaky-Basic, Speaky-Peripherie, Speaky-Bandmodul (eins, egal welches)
Empfohlen wurde mir noch: Frequenzzähler (kann als Frequenzanzeige und Messgerät genutzt werden), Tiefpassfilter (kommt eigentlich aus dem Tramp-Bausatz) Und dann noch nett-zu-haben: Das S-Meter vom Speaky als LED-Bargraph

Das Gehäuse war leider nicht mehr vorhanden. Schade. Die Abmessungen des Original-Gehäuses sind laut Forum wohl BxHxT 19,5cm x 8cm x 20cm. Bis heute (Januar 2016) habe ich noch kein Gehäuse gefunden, welches mir gefällt.

Für die Arbeit habe ich mir gleich eine neue Lötstation zugelegt. Eine einfache Zhongdi. Die habe ich beim OV-Abend beim OM Frank gesehen. Schickes Teil, sehr preisgünstig und kann sich hier gleich mal beweisen
Inventur: Das ist wirklich etwas kniffelig. Viel Arbeit. Puh! Naja, ich fand 4 fehlende C's (Kondensatoren). Ein Transistor aus dem Bandmodul für 10m war ein anderer Typ, gleich mal bei den QRP-Shop nachgefragt. Die fehlenden wurden auch prompt zugeschickt. Und der Transistorwechsel erklärt. Wirklich schneller Service.

SMD Bauteile:

Das hat dann doch mal meine Frau gemacht. Sandra kann besser löten als ich :D Eine Vorbestückung wollten wir beide nicht. Wenn schon basteln, dann mit allen Konsequenzen.

Baugruppe 1: Spannungsversorgung

Die Spannungsversorgung des Speaky. Easy going ;-) OK, der Hinweis mit dem "Alle Widerstände ausmessen wegen den Farbringen" ist echt Gold wert! Auf dem blauen Hintergrund sieht wirklich rot wie braun aus.

Baugruppe 2: RX/TX Umschaltung

Hm, naja. Von der Reihenfolge des Einbaus bin ich nicht begeistert. Da es jedoch schon viele nachgemacht haben, geht es wohl nicht besser.
Test der Baugruppe. Also das ist ja merkwürdig. Wenn man die Taste nach dem Schließen wieder öffnet dauert es eine ganze Weile bis sich der zu erwartende Pegel einstellt. Ich dachte erst, ich hätte einen Fehler gemacht. Nach einem Blick auf den Schaltplan war mir auch klar, warum. Ich sag nur Elko C128!

Baugruppe 3: DDS VFO

Jetzt kommt langsam die HF ins Spiel. Ein Kondensator nach den anderen einbauen. Huch, es ist ein 470pF zu wenig. Habe ich bei der Inventur geschlampt? Schnell in die Bauteilliste geschaut: Nein, alles richtig gezählt. Er fehlt dort in der Aufzählung. Und das seit 7 Jahren (hihi!). Naja, Nik angeschrieben und noch einige Fragen zu dem Zählermodul und dem Forum und weiterem gestellt. Gleich eine Antwort von QRPeter und Nik bekommen. Also zwei Antworten. Mich am Forum angemeldet, von Nik das fehlende Teil zugestellt bekommen. Eine IC-Fassung fehle auch noch, die kam gleich mit. Obwohl das ja das einzige Teil war, welches ich noch als Ersatzteil hatte.

S-Meter / Drehgeber-Platine

Da ich das S-Meter wollte, hatte ich das auch geholt. Laut der Anleitung zur Baugruppe 3 braucht man das dann auch, oder halt nur den Drehgeber. An dem Teil ist wirklich nichts besonderes (oder ich habe alles vergessen, ist ja schon ein paar Monate her).

Zählermodul

Also das Zählermodul ging relativ einfach, nur die Anleitung war mir sprachlich ziemlich unverständlich. Deswegen (siehe BG3) einige Fragen an Nik und QRPeter gestellt. Das mit dem Abstand und dem "entfernen des Plastiks der Platinenverbinder auf Seite 53 habe ich nicht verstanden. Insbesondere die Bilder sehen auch anders aus, als das was ich vor mir sehe. Und der Spannungsregler ist auch nicht passend zu dem "Loch". Hm, egal. Naja, ich habe es erst mal gelassen, der Zähler funktioniert auch gut, wenn der Abstand zwischen Anzeige und Modul etwas größer ist. Evtl. ändere ich das später. Wenn ich ein Gehäuse habe und weis, wie viel Platz ich habe und brauche.

Baugruppe 3: Test des DDS VFO

Da ich nun die Baugruppe 3, den Zähler aka Frequenzanzeige sowie die Drehgeber-Platine fertig habe, geht es an den Test. Ich habe weder einen Kurzwellenempfänger noch den Grid-Dipper vom QRP-Projekt. Eigentlich habe ich gar nichts zum testen bis auf Multimeter sowie den Speaky-Zähler. Ach, und den Tastkopf vom QRP-Projekt, den habe ich mir dann auch geholt. Irgendwie muss man ja messen können.
In der Anleitung wird per "Linkleitung" an T2 gemessen, wo der Zähler vom Speaky messen soll, bleibt offen. Nach Schaltplan muss das am C13 sein, welcher das Signal aus dem T2 auskoppelt. Auf der Platine gesucht und mit dem Stück Draht vom Zähler am C13 gemessen: Alles OK
Dabei testet man auch gleich den IC6, welches der kleine SMD-IC ist. Sehr gut, der ist meiner Meinung nach der Kniffeligste gewesen, wenn man gar keine Übung hat. Da helfen auch alle gut gemeinten Tipps&Tricks nicht: Was man beim SMD Löten benötigt ist Übung!
Eines wird mich später beim Testen stören: Für den PIN7 wird ein Pin einer Steckerleiste genommen. Da dieser Pin jedoch immer mit einem Pin bei der NF Stufe verbunden wird, wäre ein "normaler" Pin besser gewesen. Dann hätte man eine Drahtbrücke mit Lötösen nehmen können. Die Lötösen passen nicht auf den Pin7, sie wackeln :-(

Hier die Baugruppe 3 als Bild. Man sieht den nicht so schön eingelöteten IC6. Die XYLs und OMs aus dem OV schauen auch alle kritisch. Mit den Neosid Spulen bin ich noch etwas auf Kriegsfuß beim "rein- und rausschrauben" der Ferritkappe.
Baugruppe 3

Baugruppe 4: NF Stufe

Ich schreibe bald weiter

Baugruppe 5: Trägeroszillator mit Umschalter

Man sieht ganz gut, was mit dem "Schräg einbauen" der Dioden gemeint ist. Und daran denken (Hallo DL2VER :-P ), dass diese SEHR ZERBRECHLICH sind!
Man sieht auch gut, das es sehr eng wird. Leider ist das so, wenn man einen Bausatz so konstruiert, das jeder Schritt testbar ist. Und inzwischen sage ich: Das ist auch gut so!

Baugruppe 6: ZF-Verstärker und AGC

Modifikationen der Baugruppe 6: Man sieht hier deutlich, das Lötaugen bedeckt werden und Probleme bei späteren Baugruppen bewirken können.
Modifikationen der Baugruppe 6: Hier ist jetzt auch die Zehnerdiode sichtbar.

Baugruppe 7: ZF-Verstärker und ZF Filter

Die 4 Quarze. Das war auch mal Neuland für mich. Früher gab es Glimmerscheiben, um die Quarze auf Abstand zu halten. Heutzutage soll man 2 Anschlussdraht-Reste nehmen. Naja, damit kam ich nicht zurecht. Man sieht evtl. das ich die Quarze anders isoliert habe. Das Löten des Massendrahtes an das Gehäuse ist etwas trickreich. Ich habe ihn zuerst an den Quarz gelötet und dann den nun 3-Beiner in die Platine gesteckt. Heutzutage würde ich es anders machen. Erst den Massedraht einlöten, dann den Quarz, dann den Massendraht ablegen und verbiegen, dann den Quarz mit einem Glasfaser-Stift anrauen und den Draht anlöten.




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