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grml auf USB, Erfahrungen von Dezember 2014

Mein Weg zu grml auf USB mit allen Stolpersteinen:

Ja! Ehrlich! Ich gebe Fehlschläge und Irrwege zu! Deswegen auch mit jedem Hinfall und Wieder-Aufstehen

Bisher benutzte ich grml immer von CD. Geschaut, ob ich eine aktuelle Version habe resp. meine CD noch finde. Wenn nicht, eine neue gebrannt, eingelegt, gebootet und die nötigen Arbeiten am Rechner gemacht.

Hinweis an mich selbst: Ich muss grml auch mal vom Netzwerk bootbar machen, das ist evtl. einfacher als USB, da auch ältere Rechner vom Netz booten können, aber beim booten von USB es immer noch Probleme gibt

Da einige der Rechner, die ich "bearbeite" inzwischen kein CD Laufwerk mehr haben, oder es aus altersgründen nicht mehr funktioniert, wollte ich mir ein grml auf USB packen. Gesagt, getan. Erst mal die Hinweise und Anleitungen auf lesen. Aha, einfach ein USB Stick vorbereiten (da ich evtl. was ändern wollte mit der Option persistence), einlegen, grml2usb aufrufen und fertig? Naja, grml2usb ist nur auf grml vorhanden. Wenn man eine Debian basierte Distri hat, kann man es dort auch installieren und einen grml-usb-stick erstellen. Aber: Ich habe hier gerade nur Fedora laufen (und ein Slackware).
Also nun mein Vorgehen:
1) grml CD (Version von 2014/03) auf meinem Laptop gebootet 2) mit mount.cifs meinen Daten-Server eingebunden (dort liegt das ISO grml64-full_2014.03.iso) 3) USB Stick reingepackt und eingerichtet 4) Eine Partition 4GiB mit vfat, die 2te mit 4GiB als ext2 und dem Label persistance (Ja! Den Schreib-Fehler habe ich später bemerkt) 5) grub2usb --bootoptions="persistance" --bootoptions="keyboard=de" /pfad/zu/image /dev/sdb1 aufgerufen. Auch hier wieder der obligatorische Schreibfehler!
Ich habe gerne das ganze in englisch (versteh ich besser), aber mit deutscher Tastatur (kann ich besser drauf tippen) Und dann mal von usb gebootet. Bootet scheinbar ganz schön und kommt dann zu den Punkt:
modprobe: module luks not found in modules.dep
und man bekommt nach beherztem drücken auf ENTER eine (initramfs) console. Es fehlen also luks module. Warum? GRML sollte luks gar nicht von vornherein laden? ich sag nur: grml! ge-googled und nichts herausgefunden. Also die neueste grml-version geholt (von 2014/11) auf cd gebrannt ; nochmal gebootet ; nochmal von vorne bleibt bei:
OK SYSLINUX 6.03 EDD 20141024 Copyrigth blah blah Failed to load COM32 file vesamenu.c32 boot:
hängen! Kotz. Also den USB stick nochmal platt gemacht und nochmal von vorne ei ei ei, ab hier viel mir der Tippfehler. persitance statt persistence auf und ich schrieb es ab da an richtig nochmal xkeyboard vergessen, nochmal hoffen, dass das keyboard bootparam auch hilft sync und init 6
immer noch boot fehler, warum? ok, evtl. kommt das davon, das ich in Fedora syslinux auf den Stick losgelassen haben Also nach Anleitung auf der GRML-Wiki Kapitel: Boot Grml fromusb-stick/ firewire-device weiter gemacht Run syslinux on the usbstick (e.g. syslinux /dev/sda1) Check if the usbstick has an valid mbr, else dd if=mbr.bin of=/dev/sda (mbr.bin is in the syslinux package, usually installed in /usr/lib/syslinux/mbr.bin) You may need to set the bootable flag using parted (or fdisk)
gemacht Funktioniert immer noch nicht auf meinen T530. Warum kam dann das grml 2014/03 weiter? Also nochmal als grml 2014/03 erstellt und gebootet => luks missing. Eine Idee: Die im Laptop vorhandene Festplatte, welche Luks Verschluesselt ist, durch eine "normale" mit einem OS ohne luks eingebaut. Voila! Der grml Stick bootet durch und meldet sich nur noch mit Begin: Mounting root file system ... * Warnung: bootid=... specified but no bootid.txt found on currently requested device
dann ein
/bin/sh: can't access tty: job control turned off (initramfs) nd in modules.dep
was tun? Andere Mount-Punkte ausprobieren => OK, geht auch nicht normal booten und die bootoption bootid entfernt => geht noch ein paar probleme mit dem "persistence" modus => Kommen später Folgende Probleme sind sichtbar:
mount: mounting /dev/sda on /live/persistence/sda failed: No such device mount: mounting /dev/sdb on /libe/persistence/sdb failed: No such device
Was ein Quatsch! Die sind ja auch nicht da, sondern sda1 und sda2 für den usb stick und sdb1 und sdb2 für die Festplatte. Offensichtlich sucht das grnl einfach alles durch, bis es etwas mit dem Namen persitence findet Dann noch probleme, die Intel Core I5 cpu den "frequenc scaling mode" zu setzen => egal, das ist nicht wichtig, wenn man Admin-Arbeiten machen muss. danach kommt die gewünschte grml-Shell! Juhuu! Das deutsche keyboard funktioniert. mit apt-get update mal probieren, den Stick auf den neuesten Stand zu heben => Funktioniert. Dann nochmal booten => Geht immer noch! Dann wieder die Festplatte einbauen, welche LUKS Verschlüsselt ist => grml Stick geht immer noch! Nun habe ich meinen grml-usb-stick nach ein paar problemen erfolgreich erstellt!
Ich habe ihn dann auch auf meinem anderen Rechner getestet. Dort gab es ein paar Probleme mit dem UEFI-Kram, was bedeutet: Ich musste im BIOS rumfummeln, damit der Rechner vom USB Stick wirklich immer booten kann.

Nächstes Projekt: GRML über Netzwerk booten!